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Forumbeitrag:
Thema: für Spezialisten
Autor: Kris8tof8 O.8
Datum: 26.11.2009 19:59

Wäre schön, wenn das so einfach wäre.

Jeder Waggon hat seinen ganz eigenen Rollwiderstand. Dieser ist abhängig vom Gewicht, von der Reibung des Radsatzes auf der Schiene und der Reibung der Achse im Lager.
Desweiteren noch von eventuellen Verformungen des Radsatzes oder dessen Lager und sogar vom Durchmesser des Radsatzes.
Ein großer und schwerer Waggon mit großen Kunststoffradsätzen und schlechten Lagern wird sehr viel schlechter laufen, als der gleiche Waggon mit kleinen Metallradsätzen und frischem Öl in den Lagern.

Und die Kraft einer Lok wird auch nicht nur von ihrem Gewicht bestimmt. Auch wichtig sind ihre Motoren und deren Anzahl, der Durchmesser der Radsätze und ihr Getriebe.
Ich meine hier im Forum mal beschwerden über eine LGB-Lok gelesen zu haben, die zwar schwer ist, aber trotzdem keinen Hering vom Teller zieht.
Die beste Leistung wird natürlich eine große schwere Lok mit möglichst kleinen Radsätzen, möglichst drehmomentstarken Motoren und eine großen Untersetzung haben. Die wird dann aber auch alles andere als schnell sein.

Es gibt einfach zuviele Faktoren, die den Rollwinderstand beeinflußen. Sonst könnten die Hersteller ja für jedes Fahrzeug sein Zuggewicht angeben.

Das einfachste wäre sich eine Federwaage zuzulegen. Die kosten nicht so viel. Brauchbare mit 50kg kosten 6-10Euro.





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