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ThemaBahnhofsleuchtenbau in Messing9 Beiträge
AutorRalf8 W.8, Filderstadt / 284088
Datum15.10.2006 01:21      MSG-Nr: [ 284088 ]3724 x gelesen

Aktuell habe ich meine Bahnhofsleuchte für draussen fertig gestellt. Vorbild waren Leuchten am Stuttgarter Hauptbahnhof. Urspünglich wollte ich Leuchten Bauen wie sie bei der RHB eingesetzt werden. Viele der Leuchten zur Gleisfeldbeleuchtung sind an Gittermasten befestigt oder sitzen auf Quertragwerken der Oberleitungen. Das war mir für den Anfang zu heftig, deshalb so...



Für alle interessierten ein kleiner Bericht. Die Leuchten gehen nicht schnell zu bauen, sind dafür vergleichsweise günstig.





Höhe ca. 30 cm, Kopflänge ca. 8 cm, Breite ca. 2cm.



Der Leuchtenkopf besteht aus einem Vierkantrohr, dass an den Enden abgeschrägt wurde und eine Platte aufgelötet wurde. Erst die Platte auflöten, dann verschleifen.



Für den Lichtaustritt habe ich Öffnungen eingefräst. Gebauer gesagt habe ich viele kleine Bohrungen gesetzt und diese per Znage verbunden und mit Schleifer und Feile begradigt.



Das Standrohr besteht aus drei ineinandergelöteten Rohren. Nachdem die Rohre nicht direkt ineinander passten, sondern Spiel hatten, habe ich Kreppband zur Stabilisierung genommen, bis alles verlötet war. Das nächste mal nehme ich was nichtbrennbares, z.B. Alufolie dazu...



Gestrichen habe ich mit Messinggrundierung für Hammerit und noch eine Schicht Hammerit schwarz/silber gemischt.







Als Leuchtmittel habe ich pro Seite 3 ultrahelle weiße 5 mm LED in Reihe geschaltet mit einem Widerstand. Bei mir habe ich für die Beleuchtung 12-14V Gleichspannung, da ist ein 120 Ohm Widerstand richtig.



Nachdem der Platz sehr knapp war, habe ich in Plexiglasplatten Bohrungen gemacht, die knapp nicht durch die Platte gehen. Die Platten sind seitlich leicht angeschrägt und alle Flächen angeschliffen, damit mattiert.



Den LED habe ich um Platz zu sparen Ihren runden Kopf abgeschnitten und sie mit Sekundenkleber eingeklebt. Der ganze Leuchtenkopf wird nach Funktionstest ebenfalls mit Sekundenkleber ans Metall geklebt.





So sieht der fertige Leuchtenkopf aus.



Der Anschluss an der Anlage geht über einen 6,3mm Klinkenstecker der direkt in das Standrohr paßt. Das Gewinde des Metallsteckers wird etwas abgenommen, dann paßt er direkt ins Rohr.



Am Bahnhof sind schon ein Jahr die Klinkenbuchsen eingebaut und bringen so Stromversorgung und mechanischen Halt. Die Lösung ist nicht neu, funktioniert Klasse.



Abendstimmung am Bahnhof.



Die LED sind zu den Glühlampen vergleichsweise hell.



Die dunkle Jahreszeit, hat so auch Ihre schönen Seiten..





Grüsse

Ralf Wagner



www.ralfwagner.de/rmb

Der Stromer

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