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Thema | LGB / Die Story ist wohl noch nicht beendet. | 69 Beiträge | ||
Autor | Otte8r 18 ..8, D - Krähwinkel / NRW | 287962 | ||
Datum | 17.02.2007 10:46 MSG-Nr: [ 287962 ] | 38145 x gelesen | ||
Moin, Geschrieben von Ralf Wagner Was ich in dem Interview verstanden habe, ist dass David Buffington sehr stark die Bindung zur Familie Richter hervorhebt. Er hofft sehr dass es in Nürnberg weiter geht, betont aber dass im Moment niemand weiß wie es weiter gehen soll. Man muß zurück zum Verhandlungstisch... Man sollte bedenken, das Online Radio Interview ist als bezahlte Werbesendung deklariert. Man hat hat versucht, auf die diversen Gerüchte und Spekulationen die durch das Internet schwirren einzugehen und das Produkt LGB of Amerika, eine eigenständige, von LGB Deutschland unabhängige Firma, positiv darzustellen. Allzuviel konkrete Informationen sind in einem Werbespot nicht zu erwarten. Es ist auffällig, wie wenig konkrete Aussagen zur aktuellen und zukünftigen Lage der US Firma geboten wurde. Das "Interview" erinnert stark an Gespräche mit Politikern, die zwar zu aktuellen Problemen gerade nichts zu sagen haben, aber trotzdem die Zeit rumkriegen und einen guten Eindruck machen wollen. Die Geschichten über die langjährigen Beziehungen zur Familie Richter klingen zwar sehr anrührend, nützen aber dem heutigen oder zukünftigen US-Kunden nichts, da LGB Deutschland inzwischen einen neuen Besitzer hat. Über Verhandlungen mit der neuen Geschäftsleitung schweigt Buffington sich weitgehend aus, scheint aber auch wenig über die Interna bei E.P.L. Lehmann GmbH & Co. KG zu wissen. Der kleine Ausflug in das Gerücht, die Arbeiter von LGB würden planen, die Firma selbst zu übernehmen, ist wohl mehr als Entertainement zu verstehen. Die Amtrakwagen und die dazugehörige Lok sind bisher die einzge Entwicklungen zu sein, die weitgehend in Regie von LGBoA verwirklicht worden sind. Was LGBoA in Zulunft anbieten und wo das hergestellt werden wird, kam in dem Interview nicht rüber. Nur mit dem Vertrieb von Piko Taurussen wird man ja kaum die Regale in den Geschäften füllen können. Die Frage nach zukünftigen Reparaturen und Serviceeistungen konnte D. Buffington positiv beantworten. Es seien noch genügend Ersatzteile vorrätig. Über Besitzrechte von Patenten oder Markennamen wurde nicht gesprochen, die Frage ob die Familie Richter Anteile an LGBoA hat, verneint. Allerdings wurden interessierte Investoren eingeladen, sich an LGBoA zu beteiligen. Das klingt nach einer dünne Finanzdecke. Inwieweit die Situation bei LGB of Amerika Auswirkungen auf die hiesige Produktion hat, wird man sehen müssen. Herr Schöntag meinte in einem anderen Zusammenhang, die Maschinen in Nürnberg seien z. Zt. nicht ausgelastet und man erwäge Fremdaufträge darauf auszuführen. Ich denke, das Rundschreiben an die Händler vom letzten Mittwoch, welches Fachhändler Dieter B. erwähnte und die gestrige Presseerklärung aus Nürnberg zu den Markenrechten kann man als positive Signale sehen, das der deutsche LGB - Zug wieder Fahrt aufnimmt. Das klingt jedenfalls nicht nach Resignation oder gar "Handtuch werfen". Viel Spaß Otter 1 | ||||
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