Rubrik | Spur G | zurück | ||
Thema | Strompuffer | 28 Beiträge | ||
Autor | Knut8 S.8, Belleville / Canada | 319295 | ||
Datum | 30.01.2014 18:24 MSG-Nr: [ 319295 ] | 36065 x gelesen | ||
Geschrieben von Werner H. Baier Hallo in die Runde, Hallo Werner, Wenn du dich mit Elektronik nicht gut auskennst ist es vielleicht besser so einen Spannungspuffer einfach zu kaufen...aber zu deinen Fragen Spannungsfestigkeit des Puffers muß auf jeden Fall höher sein als die maximale Gleisspannung die du benutzt. Sollte für gute Designs mindestens 50% höher sein aber wenn Leute Goldcaps nehmen dann wird immer "geschummelt" um Geld zu sparen und deren kombinierte Spannungsfestigkeit liegt immer knapp über der maximalen Schienenspannung. Wenn du Kondensatoren in Reihe schaltest (um die Spannungsfestigkeit zu erhöhen) dann reduziert sich die Kapazität - wenn alle Kondensatoren den gleichen Wert haben kannst du das einfach ausrechnen indem du die Kapazität durch die Anzahl der Kondensatoren teilst, als vier 1 Farad Kondensatoren in Reihe geschalten haben eine Kapazität von 1 Farad dividiert durch 4, also 0,25 Farad. Spannungsfestigkeit addiert sich, bei vier 5,5 Volt Kondensatoren bekommt man, theoretisch wenigstens, 4 x 5,5 volt oder 22 Volt. Ich schreibe "theoretisch' denn das stimmt nur wenn jeder Kondensator genau den gleichen Wert hat. Toleranz bei Kondensatoren ist oft +/- 20%, unterschiedliche Werte bedingen daß sich die Spannung die auf jedem der Kondensatoren in Reihe liegt unterschiedlich ist, die 22 Volt Spannung teilt sich nicht gleichmässig in vier 5,5 Volt Spannung auf also kann es passieren daß bei dem einen oder anderen Kondensator die Spannung über dem Maximalwert von 5,5 Volt liegt. Um das zu verhindern kann man Widerstände parallel zu jedem Kondensator schalten damit die Spannung gleichmässig aufgeteilt wird, das machen aber auch die wenigsten, Hobbyelektroniker schon gar nicht. Also mehrere Goldcaps zusammenzuschalten um eine höhere Spannungsfestigkeit zu bekommen ist garnicht zo einfach - man muß schon wissen was man tut. Du schriebst aß du 5,5 Volt Goldcaps nehmen willst. All die 5,5 Volt Goldcaps die ich angeschaut habe hatten einen zu hohen Innenwiderstand um die für unsere Zwecke zu benutzen, in anderen Worten, die konnten nicht genug Strom liefern um den Motor weiter laufen zu lassen. Goldcaps wurden ja entwickelt um elektronische Schaltungen zu betreiben die sehr wenig Stron ziehen, nicht um Lokmotoren zu betreiben. 2,5 Volt Goldcaps sind da besser, kleinere Innenwiderstnad, aber du brauchst mehr. Wenn du einen Elko nimmst mit 35 Volt Spannungsfestigkeit hast du die ganzen obigen Probleme nicht, nur ist der Elko dann wesentlich grösser als eine Reihe Goldcaps. Anschluß an den Decoder ist dann das Nächste. Du brauchst mindestens einen Widerstand über den der Kondensator geladen wird (wenn nicht, dann schaltet wahrscheinlich deine Zentrale ab weil der Kondensator kurzfristig wie ein Kurzschluß aussieht), dann eine Diode parallel zum Widerstand über den sich der Kondensator entladen kann um Strom für den Decoder, Motor und Soundmodul zu liefern, einen Widerstand parallel um den Kondensator zu entladen wenn du die Lok vom Gleis nimmst und dann die Möglichkeit das alles abzuschalten damit du den Decoder programmieren kannst. Schaltungen findest du im Internet zur Genüge - welchen Decoder benutzt du - schau mal in deren Anleitung ob da nicht wasüber das Thema steht. Ich weiß daß das in Zimo Decoder Anleitungen beschrieben wird. Gruß Knut | ||||
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