Rubrik | Spur G | zurück | ||
Thema | Strompuffer | 28 Beiträge | ||
Autor | Wolf8gan8g H8., bei Hamburg / | 319304 | ||
Datum | 02.02.2014 18:30 MSG-Nr: [ 319304 ] | 36411 x gelesen | ||
Hallo Knut, und ich hatte mich schon gefragt, warum Zimo diese Drossel empfohlen hat - ich habe nämlich weder bezüglich Programmierbarkeit noch Pufferleistung einen Unterschied feststellen können. Dann wäre das geklärt. Ja, wegen der Spannungsfestigkeit - ich nehme bei Elkos die 25 V - Typen gerade wegen iher Abmessungen - etwas teurere Industrieware mit 25 V / 6.800 uF (!!!), 2.000 h bei 105 °C hat gerade mal D 16 mm x L 36 mm. Die bekommt man natürlich nicht beim seinem Lieblings-Elektronikversand. Diese Elkos haben übrigens den Betrieb an einer alten Massoth-Zentrale einer bekannten Berliner Anlage langfristig überlebt, an welcher viele Decoder abgeraucht sind und wo auch schon ein Goldcap sich geöffnet hat. Aber ich stimme dir zu, wenn man nicht weiß, wie gut die Ware ist, nimmt man eben 35 V. Dass deine Goldcap-Spannungsempfehlung aus einer sicherheitsrelevanten Technikecke kommt - ok. Für mich wären damit die 10 - 20% für Gatenbahnenen das Maß der Dinge - mit Balancern, das ist ja nun kein Kostenfaktor, 40 Cent für 10 Stück. Ich habe noch eine Spezialanwendung, da bekomme ich beim besten Willen nur 9 x 1 F / 2,5 V rein. Dafür habe ich (@ Johannes!) mir mal ausgerechnet, was ich verliere, wenn ich statt der zehnten oder elften Zelle einen 7820 vorschalte. Möglicher Betrieb an Massoth neu, Us = 24 Volt, U+ = 22,6 V. 10% drauf = 24,9 V ==> 10 Caps zu 2,5 V gewählt, mit Balancern. Betrieb an Lenz, Us = 21,8 V (gemessen), U+ = 20,6 V (gemessen). I = 0,65 A. Drop am Cap (Ladung zu Entladung) = 0,6 V ==> 20 V Entladestartspannung =U0. Entladeschlussspannung: Decoder braucht min. 12,8 Volt (bei meinen Motoreinstellungen). Zzgl. Schottky 0,4 V = 13,2 V am Cap = U1 ==> U0 - U1 = dU = 6,8 V. Kapazität = 1 F / 10 = 0,1 F. Entladezeit t = C x dU / I = 0,1 x 6,8 / 0,65 = 1,05 sec. volle Pufferung. Mit U+ = 20,6 V und dem 7820 (Drop bei 0,2 A = 1,7 V) sind 18,9 V am C, mit Drop noch 18,3 V. dU somit 5,1 V. C = nun 1 F / 9 = 0,111 F. t = 0,111 x 5,1 / 0,65 = 0,87 sec. volle Pufferung. Das ist auch sicher gegen alte Massoths. Wenn ich die Schaltung ohne 7820 auch gegen alte Massoths absichern möchte, brauche ich 11 Zellen. Dann sieht es (an der Lenz) so aus: C = 1 F / 11 = 0,0909 F t = 0,0909 x 6,8 / 0,65 = 0,95 sec. volle Pufferung. In diesem Beispiel sind die Entladezeitunterschiede also ziemlich gering. Wenn ich 1,05 Sekunden haben will, ist die Schaltung nicht gegen alte Massoth-Zentralen abgesichert, und ich muss einen Cap separat unter dem Fahrzeug einbauen. Wenn ich das ohne einen 7820 gegen alte Massoths absichern will, muss ich 2 Caps unter dem Fahrzeug einbauen und habe nur noch 0,95 Sekunden. Wenn ich mit 0,87 Sekunden zufrieden bin, erspare ich mir die Verkabelei unters Fahzeug, habe alles sauber im Innenraum und bin gegen jede Spannung abgesichert. Ja, mit den 0,87 sec. kann ich leben. @ Johannes: danke, dass du den Festspannungsregler nochmal ins Gespräch gebracht und mich zum Rechnen veranlasst hast; das Rechnen jetzt hat weeesentlich weniger Zeit benötigt, als die externe Verkabelung gebraucht hätte, und ich bin immer auf der sicheren Seite. Gruß Wolfgang Mein Videokanal (Bild klicken): ![]() | ||||
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