Rubrik | Spur G | zurück | ||
Thema | Strompuffer | 28 Beiträge | ||
Autor | Wolf8gan8g H8., bei Hamburg / | 319306 | ||
Datum | 03.02.2014 17:01 MSG-Nr: [ 319306 ] | 36031 x gelesen | ||
So, es hat mit keine Ruhe gelassen mit der Überspannungsfestigkeit eins Elkos. Ich habe mich mal genauer ins Thema eingelesen. Bei einem Elko wird an der Anode Aluminiumoxid als Dielektrikum aufgebaut. Dies geschieht bei der Herstellung durch Formieren, d.h. es wird eine Spannung angelegt und das Al2O3 elektrolytisch aufgebaut. Diese Elektrolysespannung liegt 20-50% über der Nennspannung. Bis zu dieser Spannung kann ein halbwegs neuer Kondensator auch später belastet werden. Sogar noch darüber, allerdings nur mit sehr geringem Strom. Dann bildet sich noch mehr Aluoxid, und die Spannungsfestigkeit steigt noch weiter. Bei zu hohem Strom geht die Schicht aber kaputt, bei zu dicker Schicht wären die Abstände im C dann zu gering. Dieses Formieren dauert eine gewisse Zeit - wenn ein Kondensator billigst produziert werden soll, ist die Schicht eben so dünn wie gerade möglich; bessere Qualtäten haben dickere Schichten und sind entsprechend mehr überspannungsfest. Da diese Theorie ja längst durch die Praxis belegt wurde, halte ich gute 25 V - Ware für völlig ausreichend und habe den Vorteil der kleineren Abmessungen bzw. der bei gleichen Abmessungen um 50% höheren Kapazität. Mein Videokanal (Bild klicken): ![]() | ||||
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